Atompolitik und Landtagswahlen
Die Landtagswahlen am kommenden Sonntag in RLP rücken unaufhaltsam näher und Bürger muss sich entscheiden. Mittlerweile gibt es ja sogar hier zwischen ministerpräsidialem Amtsinhaber und Herausforderin TV-Duelle mit, ähem ..., ja, zweifelhaftem Wert, würde ich meinen. Aber gut, dass muss jeder selber für sich herausfinden.
Ausweislich des Protokolls der Sitzung gibt Brüderle darauf eine folgenschwere Antwort: "Der Minister bestätigte dies", steht darin, "und wies erläuternd darauf hin, dass angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen Druck auf der Politik laste und die Entscheidungen daher nicht immer rational seien." Im Übrigen sei er, Brüderle, ein Befürworter der Kernenergie, auch mit Rücksicht auf Branchen, die besonders viel Energie verbrauchen. "Es könne daher keinen Weg geben, der sie in ihrer Existenz gefährde", befindet Brüderle laut Protokoll.
[...] Will uns der Brüderle den Biosprit als ökologisch gut verkaufen
dann lass’ ich ihn im Autosalon auf allen Vieren laufen.
Danach darf der Umweltminister Männchen machen üben
vor den Chefetagen der der Atomindustrie, die Presse wird es lieben. [...]
(Ich würd' so gern - Virtu(ell)nwaswirkönnen)
Merkel bekräftigte am Mittwoch ihre Devise vom "Ausstieg mit Augenmaß". "Furcht ist kein guter Ratgeber", sagte die Kanzlerin bei einer Wahlkampfveranstaltung. Es müsse darauf geachtet werden, dass Strom in Deutschland bezahlbar bleibe und dass keine Arbeitsplätze verloren gingen. (aus: Atom-Moratorium: Brüderle begründet AKW-Notstopp mit Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik)
