Meine Damen und Herren, liebe Kinder,
ich möchte vor diesem Blog ausdrücklich warnen!

 

Es sendet auch außerhalb der internetüblichen Sendezeiten - zwischen 22 und 6 Uhr - Beiträge zu Intelligenz-Dilettantismus und Missverständlosigkeiten.

 

An alle privatwirtschaftlichen Jugendschützer mit monetärem Eigeninteresse: Ich kam schon abgemahnt auf die Welt, aber auch mir ist klar: Platz für Gier ist im kleinsten Hirn!

 

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Nackt auf dem Daten-Jahrmarkt

Passend zu den Themen Vorratsdatenspeicherung und Facebook, die gestern in Virtu(ell)nwaswirkönnen in den letzten beiden Artikeln Thema waren, kommt dieser Filmbericht von ZDFzoom "Hilfe, ich bin nackt". Die ZDFzoom-Redaktion hat mal genauer hingeschaut, welche Daten die Menschen ins Internet über sich entlassen. Es geht dabei um die großen Communities, die Bilderdienste, die Smartphones und die Programme, die sogenannten Apps, die wir nutzen.

Richtig interessant wird der Filmbeitrag beim Thema Smartphones und Apps. Da dürften viele Zuschauer mal die Luft anhalten. Doch auch die Geschäftsbedingungen der großen Communities sind ein Knaller. 

ZDFzoom: Hilfe, ich bin nackt!
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15.06.2011 22:45
ZDFzoom: Hilfe, ich bin nackt! 
Facebook, Google und Apple haben zusammen mehr Daten als jedes Einwohnermeldeamt. Wie nackt sind wir im Netz? Wir geben die Antwort in ZDFzoom.
VIDEO,Dauer: 29 Minuten
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Source: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1359994/ZDFzoom-Hilfe,-ich-bin-nackt?flash=off

Es gibt über dieses Thema viel zu sagen, denn die Materie ist komplex. Natürlich geht es nicht nur um dämliche User, die naiv ihre Daten ins Netz blasen. Es geht natürlich auch um nicht aktuelle Gesetzgebungen, die es zum Beispiel Versicherungen noch erlauben solche Daten überhaupt zu verwerten und quasi völlig sinnverdrehend gegen diejenigen zu richten, für die sie da sein sollen. Hier ist der Staat gefragt, und damit natürlich der Bürger, denn wie man sieht, kann man sich nicht auf den Staat verlassen, wenn einer seiner Beamten öffentlich, wie im Filmbeitrag zu sehen, das Internet als rechtsfreien Raum bezeichnet. Ich würde hier als Innenminister im Boden versinken wollen, wenn einer meiner Beamten so einen Schwachsinn von sich gibt.

Genau das zeigt aber das Problem: Unsere Administration ist hoffnungslos mit der modernen Informationsgesellschaft und ihren Problemen überfordert. Darum ist es so wichtig, dass Bürger sich informiert und Meinung zeigt. Ich verweise an dieser Stelle noch einmal auf den Artikel "Vorratsdatenspeicherung - Sag Nein!" und die darin vorgestellte Unterschriftenaktion von Campact. Nehmt daran teil und verbreitet die Information. Wir müssen unser Datenproblem unter Kontrolle kriegen und die Politik alleine wird es nicht richten.

Babble - Data-Miner

Babble-screenshot

Ein äußerst interessanter, neuer Twitter-Client  für Mac OS X ist: Babble. Er befindet sich noch in der beta-Phase und ist kostenlos nutzbar, was sich aber später ändern soll, Richtung Kaufversion (ca. 10$) und werbefinanzierter Version.

Babble kann mehrere Twitter- (logisch), Facebook-, Twitpic- und YouTube-Konten darstellen und bedienen, kann verschiedene Designs darstellen und beherrscht natürlich all die kleinen Anehmlichkeiten wie Growl, URL Shortening etc. Die ganzen Details entnehmen interessierte Menschen - natürlich nach dem Lesen aller dieser meiner Zeilen ;) - der Babble-Seite.

Der eigentliche “Clou” von Babble aber ist die “Data-Mining”-Sektion, die er besitzt. Damit kann der Nutzer übersichtlich und schnell Daten (Links, Hashtags, Nennungen etc.) aus den Streams der einzelnen Dienste extrahieren. Das ist wesentlich mehr und detaillierter als beispielsweise Nambu darstellt. Ich weiss nicht, ob es noch andere Twitter-Applikationen gibt, die hier ähnliche Übersichten bieten; für mich ist eine solch strukturierte Übersicht in einem Twitter-Client neu:

Babble-screenshot-2

Man sich in der "Data-Mining”-Sektion sehr schnell ganz neue Überblicke über Daten, Verbindungen und Gewohnheiten seiner Kontakte verschaffen. Es zeigt aber auch, und hier wird's nach meiner Einschätzung wirklich interessant, wie schnell und einfach es eigentlich möglich ist, aus den Daten, die gesammelt werden (und zwar nur innerhalb unserer Accounts und an unseren jeweiligen Zugriffspunkten), profilartige Überblicke zu erhalten. Ich empfehle hier wirklich mal den Download und die Installation von Babble, um den Data-Miner mal zu testen. Ihr werdet erstaunt sein, wie übersichtlich und klar die Daten hier präsentiert und in Verbindung gebracht werden.

Babble zeigt hier auch sehr übersichtlich, wie groß die Daten- und/oder Informationsmenge ist, die wir täglich über uns ergehen lassen. Das ist per se nicht schlimm, aber es zeigt wie wichtig die Diskussionen über Netzneutralität und die private Datensphäre sind, nicht, weil man jetzt paranoid und neurotisch alles verteufeln sollte, sondern weil hier Wissen und Durchblick generiert werden müssen, damit die Diskussion sachlich und informiert geführt werden kann. 

Insofern fand ich heute Morgen diese kleine Twitter-Applikation sehr interessant. Im Übrigen läuft er bei mir unter Mac OSX 10.6.3 problemlos und gut.

Google Buzz rockt

Google Buzz

Image by Máximo Gómez Santos via Flickr

Mannomann hat mich das Lesen der Artikel in den letzten beiden Tagen über Google Buzz genervt. Egal, ob Tagespresse, Meinungsmacher, oder Klein-Blogger, alle hatten sofort Kategorisierungen, wie Twitter- und Facebook-Killer, oder andere Schnellgerichtsurteile mit nachfolgender standrechtlicher Erschießung parat.

Ja, ich weiss, das Getöse ist Geschäft, schon klar. Genervt hat's trotzdem, dieweil jetzt auch die ersten schon wieder anfangen zurückzurudern. Meine Rede.
Egal, ich bin GMail-Nutzer und fand bisher pip.io recht gut, weil es Info-Schnipsel gut darstellen kann und geschlossene Empfänger- und Diskussions-Gruppen erlaubt, wovon ich privat und beruflich (Geschäft, Bands, Projekte) ausgiebig Gebrauch mache. Allerdings ist diese Geschlossenheit auch der grösste Nachteil solcher Dienste. Das liegt halt voll in dem Bereich, denn Robert Basic in diesem Artikel jetzt auch für Buzz beschrieben hat: Google Buzz: Anwendungsszenario für Intranet-Kommunikation. Buzz kann das, und geht darüber aber noch hinaus. Für meine Zwecke ist es auch nicht so “oversized” wie Wave. Ausserdem sitzt Buzz genau da, wo meine Kommunikationszentrale ist, in GMail. Das ist ein Geschwindigkeitsvorteil. Schon alleine damit haben Dienste wie pip.io leider verloren, und genau das habe ich bei Wave vermisst.

Buzz bietet auch das, was ich bei Twitter immer schon vermisst habe: Es fasst Beiträge und Ihre Reaktionen darauf übersichtlich(!) und ohne separate Clients zusammen und ermöglicht so einen vernünftigen und vor allem übersichtlichen Austausch. Super.
Twitter war für mich schon immer mehr ein Info-Sende- und Recherchekanal. Das Chatten und “Status vermelden” ist bei mir immer schon an oder über der “Aua”-Grenze gelegen.

So kann ich also jetzt per Buzz und danach Twitter (als Werbetafel) Informationen weiter geben, wo es sich für Mitlesende lohnt zu sichtbar zu reagieren, und chronologisch geordnet die erhaltenen Informationen zu erweitern und zu beeinflussen. Sehr cool, sehr nützlich. Das fehlte Twitter bisher an Struktur und ergänzt an dieser Stelle meinen Informationsfluss. Nicht entweder Twitter oder Buzz, sondern beides zusammen macht Sinn.

Natürlich muss man sich um Redundanz Gedanken machen, völlig klar. Das wird der tägliche Gebrauch schnell zeigen.

Wo Buzz ein Facebook-Killer sein soll, oder auch nur irgendwie damit zu tun hat, ausser ein paar gemeinsamen strukturellen Kommunikationsgerüsten ist mir nicht klar. “Wer-kennt-wen” ist Kindergarten und Facebook dagegen höchsten ein Kinderhort. Fertig. Tut mir leid, ich hab's bisher nur so kennengelernt. Das soll nicht despektierlich sein. Im Kindergarten kann es toll sein, wenn man spielen und eine unbeschwerte Zeit verbringen will, und ein paar Leute kennenlernen will. Wer sich dort wohlfühlt, der möge sich glücklich schätzen. Was das aber als “entweder-oder” mit Buzz zu tun hat, konnte mir bisher keiner vermitteln.

Ich nutze Chrome und habe schon gleich die erste Extension für Buzz in die Leiste gepflanzt und nutze sie auch: Chrome Buzz.

Eine gute Anleitung für Buzz hatte ich hier gefunden: jo buzzt über Buzz. ;)

Google Buzz ist eng mit dem Reader verzahnt und dadurch kann ich Buzz auch befüllen, in dem ich das “Kommentieren und empfehlen”-Bookmarklet des Reader, oder eine entsprechende Extension benutze, z. B. “Note in Reader”. Schneller geht's kaum.

Wenn man's weiter denkt, dann kann Buzz den Lifestream bei mir ersetzen. Schaun mer mal.

Zum Thema Datenschutz. Alle Erfahrungen der letzten Jahre zeigen mir, dass kein Anbieter von “Was-auch-immer” im Netz vor Technikattacken, Spionage, kriminellen Handlungen und politischen Wirren wirklich sicher geschützt ist. Zerschlagt Google, und dann? Vorgestern war es IBM, gestern war es Microsoft, heute ist es Google - und morgen? 

Meine Ansicht ist: Firmen wie Google kontrollieren wir nur über unseren politischen Willen. Genau diesen müssen wir artikulieren, und müssen für unsere Überzeugungen eintreten, damit solche Firmen immer in eine freie demokratische Gesellschaft mit einem fairen(!), reformierten Kapitalismus eingebettet sind. Ein grosses Ziel, in der Tat, aber das ist der einzige Schutz für unsere Daten, und die einzig Art zu leben, die mir realistisch erscheint. 

Ach ja, es ging ja nur um Buzz. Ich wollte eigentlich nur sagen: Ich find's cool. Keine Ahnung was mit dem Dienst wird, aber die Idee ist gut. Es ist noch lange nicht perfekt, aber hey: Wir leben mit Twitter ...
Nur als Angebot: Falls Ihr meinen “Buzz” mitlest, versorg' ich Euch mit Informationen - versprochen. ;)

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Ich muss mal pip.io


Dieses Webzwonull-Gedöhnse kann schon heftig nerven: "Twitter" ist laut schrill und ein inhaltlicher Seifenkisten-Downhill. "Facebook" ist eigentlich unerträglich überflüssig, träge und irgendwie die digitale Manifestation von McDonalds: Jeder räsoniert darüber; keiner will hingehen, und trotzdem ist es immer voll. Bei "MySpace" krieg' ich Pickel, so hässlich ist es, und über "Wer-kennt-wen" und die "VZ"-Mischpoke will ich gleich gar nichts mehr sagen.

Man kriegt den Eindruck, dass das goldene Kalb der Webzwonull-Massen "Banalität" heisst. Doch nicht alleine das Banale nervt. Mittlerweile nervt auch der brauchbare Inhalt. Er nervt, weil er in derartigen Massen über einen hinweggespült wird, die kaum noch, oder nicht mehr, zu bewältigen sind.

Der Google Reader wird, trotz oder gerade wegen seiner genialen Konstruktion, zu einem Informationsmoloch. Die Delicious- oder Wong-Bookmarks kriegen mehr Umfang als die Bibel, und alleine ein Ipernity-Account kann auch eine Stadt für sich sein. Die kleinen Helferdienste, die sich um die ganzen Webzwonull-Kernschleudern entwickeln und helfen, verwalten und sortieren wollen, sind Legion.

Zwischenbemerkung: Die selbstreferentiellen Blogger, waren übrigens die ersten, die nervten. Damals. Davon gibt's sogar immer noch welche. Eigentlich gibt es sogar zwei Sorten davon: Die Einen, die es geschafft haben, damit, dass sie über sich selber reden Marktwert zu schaffen und nun Kohle verdienen, und die Anderen, die "SPD-like" das Gleiche wollten, es aber nie zugaben, und drum auch nicht schafften. Die sitzen jetzt schmollend in der linken Internet-Ecke und schreiben über ... sich selbst und die kapitalistisch-mutierten Anderen. Daneben gibt es aber die oben erwähnten Legionen von Schreibern im Netz, die immer mal wieder interessante Dinge raus hauen und deren Inhalte man gerne mitkriegen möchte. Es ist die Sucht nach Inhalt - zumindest bei mir.

Zurück zum Banalen. Es ist wie immer: Nicht die "böse" Technik ist es, sondern der Mensch, der erst lernen muss, damit umzugehen. Wir alle tun und reden häufig banales. Es wäre flachhirnig, sich darüber zu beschweren. Die Banalität braucht Kanäle. Sie darf eben nur nicht das Nadelöhr sein, durch das ich mich jeden Tag im Berufsverkehr quetschen muss. Sprich, Filter sind unabdingbar und geeignete Tools müssen her, die meine Kiste nicht lahmlegen und den Desktop und mein Hirn nicht auseinanderplatzen lassen, nur damit ich das Echtzeitweb beherrsche überlebe.

Ich habe dieser Tage, im Hype um Google Wave, ein Tool gefunden, von dem ich glaube, dass es einen Weg in die Echtzeitkommunikation  der nahen Zukunft zeigt: pip.io. Was pip.io genau ist, lest Ihr bitte in diesem und diesem Artikel nach. 

Am besten aber, Ihr probiert es einfach mal aus. Momentan arbeitet pip.io als "Public beta". Sprich man braucht eine Einladung. Davon stehen jeden Tag 10 Stück pro Person zur Verfügung. Wer also testen will, der schreibe mir via Mail, Twitter oder Facebook und ich schicke eine Einladung los. Mich selber findet man unter jo_jmatic bei pip.io. Stellt gerne eine Kontakanfrage.

Meine Erfahrungen mit pip.io sind bisher durchweg positiv. Ich habe bis auf die Google-Dienste alles unter einer Oberfläche, kann gut filtern und es geht alles recht flott. Das ist sogar mithin der größte Vorteil. Funktionen wie "Chat" und "Room" funktionieren schnell und simpel und wirken ebenfalls kommunikationsfilternd. So soll es sein. Ich brauche weniger Tools und weniger geöffnete Seiten im Browser, um meine Kommunikation zu kontrollieren. Endlich.

Natürlich ist pip.io noch nicht frei von Fehlern und Hängern, und evtl. muss man bisher einfach dankbar sein, dass es noch nicht überlaufen wird, während sich die Masse noch in der Twitterschlange tottrampelt, aber es funktioniert. Pip.io visualisiert angenehm und nutzt den Platz im Browserfenster sehr gut. Ich muss  gestehen, dass die Implementation von YouTube mich sogar zum Stöbern im großen Videoozean verführt hat, wo mir doch YouTube bisher selber immmer ein visueller Greuel war.

Applikationen für den Google Reader, das mobile Web, Multi-Client-Chats und andere Dienste sind bereits in Planung. Man darf also davon ausgehen, dass hier Entwicklung und Mehrwert stattfindet. Die Einbindung von Twitter, Facebook, YouTube und Feeds ist in jedem Fall schonmal sehr sahnig.

Eins sei jedoch jedem mit auf den Weg gegeben: Falls man sich entschließt pip.io zu testen, sollte man sich Zeit nehmen. Nicht in Form von reellen Stunden, sondern in Form von explorativer Geduld, und dem Einbinden in seinen Kommunikationsablauf. pip.io entfaltet seinen Nutzen erst mit der Zeit und den Kontakten, in dem es Dienste verbindet und dadurch Systemgrenzen überwindet. Dazu muss man aber die Struktur von pip.io begreifen. pip.io hilft durch Chat, Räume und (ganz wichtig) die Kanäle die "Lautstärke" der Webzwonull"-Kommuniation etwas zu dämpfen und zu filtern - in Ein- und(!) Ausgabe. 

Das Netz, oder besser gesagt, die digitale Kommunikation entwickelt sich. Oder aber, wie der Kaiser in unbegreiflicher konfuzianischer Reflektiertheit von sich gab: Schaun mer mal.


Schwanzvergleichmittelalter

jo_jmaticNur damit Ihr’s wisst: „Twittern is’ für Oldies“: http://tr.im/su4W #Twitter #Jugend #Medien #joCafe

So schrobte ich in Twitter, respektive twitterte ich im 140-Zeichenland.

We struck a nerve with a lot of people this morning with our article Stats Confirm It: Teens Don’t Tweet.

So schrobte man jetzt in mashable.com.

Da stellt sich die Frage aller Fragen: Hat Twitter ein Jugend- und Nachwuchsproblem?

Die Antwort: Nein! Es ist schon in Ordnung, wenn die Oldies bei ihren pubertären Schwanzvergleichen erstmal unter sich bleiben. Da verliert die Jugend doch sonst gleich jeglichen Respekt vor den Twitteropas ... und -omas ...

Apropos, Schwanzvergleich. Die richtigen virilen und potenten Twittersilberrücken, also ... Ihr wisst schon ... die findet Ihr hier.

Was mal wieder beweist, dass die Länge tatsächlich nicht ausschlaggebend ist, sondern wie oft ...

Hat sich eigentlich schonmal jemand überlegt, wie Twitter in 20-30 Jahren aussieht, wenn die ganzen hippen Web 2.0-Fuzzies mit Alzheimer und iPhone 13g vorm Altersheim sitzen und sabbernd dauernd das Gleiche twittern:

 

saschalobo: Fasse Schwester im Speisesaal gerade unter den Rock. Bin ein Socialrocker. Fühle mich voll 6.0

sixtus: @saschalobo Nimm die Hand unterm Tisch von meinem Knie, Du seniles, blindes Rotwild.

saschalobo: @sixtus Habe Dein Gebiss geklaut

spreeblick: Ghebiss-Flashmobn inm Bnerlin RT @saschalobo: @sixtus Habe Dein Gebiss geklaut

sixtus: @saschalobo Glaube, @spreeblick hier neben mir brauchtauch das Senioren-iPhone mit den großen Tasten.

Einen Tag später:

saschalobo: Fasse Schwester im Speisesaal gerade unter den Rock. Bin ein Socialrocker. Fühle mich voll 6.0

sixtus: @saschalobo Nimm die Hand unterm Tisch von meinem Knie, Du seniles, blindes Rotwild.

saschalobo: @sixtus Habe Dein Gebiss geklaut

spreeblick: Ghebiss-Flashmobn inm Bnerlin RT @saschalobo: @sixtus Habe Dein Gebiss geklaut

sixtus: @saschalobo Glaube, @spreeblick hier neben mir braucht auch das Senioren-iPhone mit den großen Tasten.

saschalobo @sixtus Weiss wer, wo mein Gebiss ist? Tweets ohne Biss gehen gar nicht. Brauche die Nachtschwester als Follower.