Virtu(ell)nwaswirkönnen  - das verspreche ich hiermit der Welt und ihrem Mann, dem Nichts.

Nachdenksätze

Bedenkenswertes für den heutigen Tag:
 

Every atom in your body came from a star that exploded. And, the atoms in your left hand probably came from a different star than your right hand. It really is the most poetic thing I know about physics: You are all stardust. You couldn’t be here if stars hadn’t exploded, because the elements - the carbon, nitrogen, oxygen, iron, all the things that matter for evolution and for life - weren’t created at the beginning of time. They were created in the nuclear furnaces of stars, and the only way for them to get into your body is if those stars were kind enough to explode. So, forget Jesus. The stars died so that you could be here today.

Lawrence Krauss

Nochmal in einem Video:

"Forget Jesus" The Stars Died For Us - Lawrence Krauss 

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veröffentlicht am 15.June.2010

Das Patent an Pfingsten

Ein Gedanke zu Pfingsten? Warum nicht. Mein Gedanke zu Pfingsten lautet:

Pfingsten ist ja bekanntermaßen ein griechisch-jüdisches Mash-Up. Sprich, weil's keine Patente gab, haben die Christen damals sich mal umgeschaut, was es denn an tauglichen Feierformvorlagen und Namen für so 'ne “Geist-haut-voll-rein”-Situation schon gibt, und haben daraus ihr Pfingsten gestrickt.

Damals hat man noch nicht erkannt, was für ein Marketingpotential in der Christenheit-Idee steckte, denn ansonsten hätten die jüdischen Advokaten garantiert Copyright-Ansprüche für Schawout angemeldet. Aber ... da steckte der Kapitalismus wohl noch in den Kinderschuhen.

Etliche Jahrhunderte später ist die christliche Kirche ein Big-Player im Religionsmarkt und sämtliche Patentansprüche sind abgelaufen. Da ist kein Geld mehr zu machen. “Patentanspruch” ist aber trotzdem ein gutes Stichwort in diesem Zusammenhang, denn auch der Kapitalismus ist derweil ausgewachsen. Damals konnte man noch mit 30 Silberlingen absolute “Big-Deals” landen, die die Welt veränderten, heute müssen da schon andere Summen und Gewinnerwartungen raus springen.

Darum kann auch eine Geschichte wie die folgende passieren; ich empfehle die komplette Lektüre dieses Artikels:

 

Stell dir vor, Krebs ist heilbar – und keiner zahlt

Ein bekanntes Mittel kann bösartige Tumore offenbar wirksam bekämpfen. Die nötigen Studien will aber niemand finanzieren

So ist das. Da ist ohne Patente eben kein börsenrelevantes Geld mehr an der potentiellen Gesundung von Menschen zu verdienen. Na ja, dann verdienen wir doch lieber weiter mit Patenten Geld an der Krankheit, denkt sich die Pharma-Industrie. Hat ja bisher auch funktioniert.

Was hat das mit Pfingsten zu tun? Zu Pfingsten lesen die Priester in ihren Kirchen gerne  aus Joel (Apg 2, 15-18) vor:… Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.”

Ja, aber nicht vom Krebs, denn der bringt mehr Geld, wenn er da ist, als wenn er weg ist. So, wie Hunger und Krieg. Die bringen auch wesentlich mehr Geld durch ihre Existenz ein, als durch ihre plötzliche Absenz. Dem Herrn muss der Kapitalismus, so wie er jetzt ist, wohl gefallen.

Ja, da kann schon mal der Geist der Erkenntnis durch einen hindurchfahren, während man den Geburtstag der christlichen Kirche feiert, und am Pfingstsonntagabend darauf einen hebt.

Vielleicht sollten wir aber einfach praktisch denken und zusammen mit dem Geburtstag der Kirche einfach auch den Geburtstag des Kapitalismus feiern. Das würde doch gut zusammen passen: Unser Kapitalismus fuhr uns als Geist in die Knochen und schenkte uns den Gedanken der Gewinnmaximierung, der über allem schwebt, und der Pfingstsgeist sorgte dafür, dass es eine Institution gibt, die uns erklärt, wie man die lächerlichen Nebenwirkungen des Kapitalismus erträgt. Na, das passt doch, wie das Börsenparkett vor'n Altar.

Da gehen wir halt einfach hin und schmücken zukünftig nicht nur den Pfingstochsen, sondern werfen auch noch Bulle und Bär einen Kranz auf die Schädel. Eventuell könnte man auch noch einen Tanz vor der Frankfurter Börse um Bulle und Bär landesweit übertragen. Die Tänzer tragen dann kleine Hüte aus wertlosen Aktienpapieren und sind mit Luftballons geschmückt, als Symbol für Spekulationsblasen. Daneben könnte ein Christenpriester aus der Bibel vorlesen, denn da ergibt sich ja eine nahezu perfekte “Goldenes-Kalb”-Allegorie.

Das würde dann auch die Bestrebungen der Wirtschaftsverbände, den Pfingstmontag als Feiertag abzuschaffen wohl einschlafen lassen. Wäre ja auch zu blöd, wenn uns ein Tag zum Feiern und zum Reflektieren über all diese tollen Ereignisse und Möglichkeiten entgehen würde, oder!?

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veröffentlicht am 24.May.2010

Goldig

Gold

Sought after since the beginning of recorded history, gold remains a highly valued metal, reaching record highs recently, climbing over 135% in value in the past year alone. The recent rise in the price of gold comes just as annual worldwide mine production has decreased - down by nearly 8% since 2001. In human history, only 161,000 tons of gold have been mined - more than half of that extracted in just the past 50 years. Collected here are a handful of recent photographs of people searching for, mining, rediscovering, celebrating, buying and selling gold. (37 photos total)

Bild-1-Assoziation:
Also, das goldene Kalb sah doch vor Aufkommen des Kubismus garantiert besser aus!?

In der Schlange stehen, Hand durch's Loch stecken und dann den Stein einmal anfassen dürfen. Mmhh ... warte mal, woran erinnert mich das nur?

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veröffentlicht am 21.January.2010

Guten Morgen, 2010

Diese Karikatur ist dem Kapitalismus gewidmet. Islamistische und christliche Karikaturen gibt's ein Blog weiter. Alle Aufreger bitte ordentlich anstellen, nicht drängeln und warten bis die jeweilige Null aufgerufen wird.

Alle übrigen spirituell Orientierungslosen können hier mal nach 2010 suchen.

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veröffentlicht am 4.January.2010