Virtu(ell)nwaswirkönnen  - das verspreche ich hiermit der Welt und ihrem Mann, dem Nichts.

Nachdenksätze

Bedenkenswertes für den heutigen Tag:
 

Every atom in your body came from a star that exploded. And, the atoms in your left hand probably came from a different star than your right hand. It really is the most poetic thing I know about physics: You are all stardust. You couldn’t be here if stars hadn’t exploded, because the elements - the carbon, nitrogen, oxygen, iron, all the things that matter for evolution and for life - weren’t created at the beginning of time. They were created in the nuclear furnaces of stars, and the only way for them to get into your body is if those stars were kind enough to explode. So, forget Jesus. The stars died so that you could be here today.

Lawrence Krauss

Nochmal in einem Video:

"Forget Jesus" The Stars Died For Us - Lawrence Krauss 

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veröffentlicht am 15.June.2010

Weil es nicht ohne es sein kann

Schon im ersten Artikel des Tages klang er an, der Zweifel und mein Genöhle am, und im manchmal inhaltslosen, manchmal bauchnabelschau-rigen 2.0-Netz. Fortführen muss ich dies jetzt mit der Feststellung, dass es im Netz einfach Bilder gibt, die Fragen aufwerfen, und die offensichtlich die falschen Titel tragen und/oder zum zweimal Hinsehen auffordern. 

 
Da wäre zunächst dieses Bild, und die - mit Stirnrunzeln - gestellte Frage: Ist das Claudia (“Cloodia”) Schiffer? Echt jetzt? Was war da los? Wie kam's dazu? Sie war jung und brauchte tatsächlich/offensichtlich das Geld!?
 
Oder dieses Bild eines jungen Mannes, in einer für Männer durchaus nachvollziehbaren Situation (Objekte austauschbar), die in ihrer Offensichtlichkeit nicht zu überbieten ist, und aber natürlich mitnichten etwas darüber aussagt, ob dieser Mensch ein guter Gatte ist, wie die Bildüberschrift fragend in den digitalen Raum wirft. Die essentiellen Fragen hier sind doch wohl völlig andere: Was zur Hölle hat der Typ da an den Beinen? Was sind das für Hosen? Wieso darf der damit Moped fahren? Ist in unserer demokratischen Welt wirklich alles erlaubt? Moped im Bett - ok! - aber solche Beinkleider ...?
 
Politisch unkorrekt wird's bei diesem Bild. Ob da die dicken Kinder von Landau von Taipeh fröhlich dem Herzinfarkt entgegenrennen oder nicht, ist doch nur halb so interessant, wie die Frage, warum die in einer Kurve geradeaus rennen. Ist das ein bildlich dargestelltes Physik-Experiment zum Thema Massenträgheit und Fliehkraft?
Bei diesem Bild stellt sich die Frage, ob der Innenrist-Künstler vorher dieses Bild gesehen hatte? Oder dieses Bild? Woran sich natürlich die Frage anschließt, ob die Warnhinweise der Protagonistin mit dem eingelaufenen T-Shirt etwa entgangen sind?
 
Man sieht an diesen Beispielen, dass Bilder dies oder jenes, oder beides aussagen können.
 
Soweit dazu. 
 
Der Knackpunkt dieses Artikels ist aber ein anderer. Dem aufmerksamen Leser wird es aufgefallen sein:
 
Der totale Mangel an Bildern in diesem Artikel, der doch zunächst ganz offensichtlich ein Artikel über Bilder sein soll. Sprich, das was Gegenstand ist, ist eigentlich nicht vorhanden. Im krassen Gegensatz dazu, ist aber etwas anderes reichlich vorhanden: Links! Die Stargates des WWW.
 
Das ist das paradoxe am und im Netz. Das, worüber wir im Netz schreiben, pixeln, lautmalen ist eigentlich hier gar nicht vorhanden: Das Leben. Allerdings hat alles, was im Netz stattfindet, definitiv immer Bezug zum ...? Richtig: Zum Leben.
 
That's the Web. So einfach ist das. 
 
Das führt mich auch ohne weitere Umwege direkt zu meinem Beitrag in Woche #16 beim Xaeon-Pojekt. Auch dazu natürlich nur, und unerlässlich, hauptsächlich ein Link. Was beide, Film und Artikel gemeinsam haben, findet, wer mag, selber raus.

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veröffentlicht am 30.April.2010

Perspektiven

[Video: Perspektiven]

Das ist mein Video zu Woche #11 im Jahr 2010 für's Xaeon-Projekt

Die grundsätzliche Idee zum Video ist nicht von mir. Die hab' ich “weissnichtmehrwann” und “weissnichtmehrwo” mal gesehen. Den Text hab ich mir aber des Nachts selber aus den Rippen geleiert. Verblüffend was ein Perspektivenwechsel ausmachen kann. Betonung auf “kann”, nicht ”muss”.

http://xaeon.de

PS: By the way, weiss irgendjemand, warum die Videoverarbeitung bei YouTube so lange dauert, nachdem das Video hochgeladen ist? Oder ist das nur bei mir so?

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veröffentlicht am 22.March.2010

Die sinnlose Maschine

Ja, ich weiss, das Video gibt's schon länger, aber es fasziniert mich immer wieder. Das ist noch spannender als animierte gif's.

Schaut Ihr auch so fasziniert zu? Die Maschine heisst zwar "The most useless Machine", aber ich habe da meine Zweifel:

Die ist doch echt konsequent, oder? Mehr noch - das ist die mechanische Manifestation der Sturheit. Schon beinahe boshaft renitent erscheint einem der konsequent schnelle Arm. Man vermeint nach einer Weile den kleinen Kerl - den Geist in der Maschine - lachen zu hören, wenn er den Schalter wieder zurückschubst.

Interessanter aber ist bestimmt der Mensch, der davor sitzt und immer wieder den Schalter drückt, obwohl er genau weiss ...

Ist diese Sturheit Dummheit? Etwa so:

“Sturheit ist konstante Beharrlichkeit unter Abschaltung des Gehirns.” (Gerhard Uhlenbruck).

Oder ist es es der urmenschliche Drang das Unausweichliche immer wieder herauszufordern?

“Zwei Tode gibt es nicht, aber einer ist unausweichlich.” (russisches Sprichwort)

Unser Hirn foppt uns ja auch bei anderen Gelegenheiten. Ich hätte da dieses kleine Spiel, zum Zwecke der experimentellen Selbsterfahrung anzubieten (stammt aus jo$ blog-o-matic; kennen daher vielleicht schon einige):

↑Die 'Weisser Bär'-Maschine von jo jmatic, 2009; via Ipernity

↑Die ‘Weisser Bär’-Maschine von jo jmatic, 2009; via Ipernity

Die Regeln des Spiels sind einfach: Schließt die Augen und denkt woran Ihr gerade denken wollt, nur nicht an einen weissen Bären. Ihr dürft eine Minute lang nicht an den weissen Bären denken.

Alles Klar? Na, dann los. Die Zeit läuft …

Wie? Hat nicht geklappt?

Hat es eventuell so ähnlich nicht funktioniert, wie im Bett liegen und einschlafen wollen, aber es einfach nicht können?

Die Wissenschaft nennt dieses Phänomen Metakognition. Im Falle unseres kleinen Spiels also der ironische Kurzschluss, dass genau das Ziel unserer Gedanken, an etwas nicht zu denken, per Gedanken sofort von uns überprüft wird, in dem wir daran denken. Böses Spiel. Böses kleines Spiel.

Es ist also das Wissen um das eigene Wissen. Oder anders ausgedrückt: Der Gedanke kreist um den Gedanken. Philosophisch gesprochen: die Selbsterkenntnis.

Kurioserweise ist es sogar so, dass wir genau dieses Spiel andauernd betreiben. Der Mensch reflektiert ständig das, was er gerade denkt, das er denkt, worüber er denkt, was er denkt … Teufel auch …

Jaja, das ist ein rechter Dämon, das Bewusstsein. Da kann man nur, je nach Gusto, seinem Schöpfer danken oder die Evolution beglückwünschen, dass sie dem Chefprimaten auf diesem Planeten das Unterbewusstsein zur Verfügung stellt, damit es das zuweilen völlig überlastete und in teuflischen Spiralen gefangene Bewusstsein entlastet:

“Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.” – (Die Dämonen, Dostojewski)

Erstaunlich, oder!? Funktioniert unser Gehirn am Ende genauso wie "The most useless maschine"?

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veröffentlicht am 6.January.2010

Gehirnausnutzungsvorschlag

Vorschlag für Nutzung freier Gehirnkapazität: Eine philosophische Betrachtung über die menschliche Natur.

Startpunkt: siehe Bild, oben.

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veröffentlicht am 23.October.2009

Der Dienstagsmerker

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veröffentlicht am 8.September.2009