Virtu(ell)nwaswirkönnen  - das verspreche ich hiermit der Welt und ihrem Mann, dem Nichts.

Shakespeare für Anfänger

BrianCoxand Theo

Grosser Niedlichkeitsfaktor im Video mit dem großartigen Brian Cox und dem ebenfalls beeindruckenden jungen Theo. Das hat auf der Niedlichkeitsskala von 1 bis 10 aber mal 'ne glatte 8, würde ich sagen. Hach, Shakespeare klingt aber auch einfach gut.

Haltet inne, folgt dem Link zum Video (oben oder unten) und schaut, denn “Must give us pause: there’s the respect”:

via der Englisch Blog von Markus Brendel am 10.02.10

 

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veröffentlicht am 16.February.2010

Buch? Krass!

Liebes Tagebuch, ich muss es niederschreiben. Ich muss einfach. Die folgende Begebenheit ist nicht(!) erfunden - und ich wollte, sie wär's. Es war so: Ich sitze (gegen meinen Willen, aber höchstergeben) in einem McDonalds-Fresstempel. Neben mir zwei U14-Piefkes - Cheeseburger mampfend und Hühnchenersatzteile vernichtend. Dabei entwickelt sich folgendes Gespräch:

 

Steppke 1: Was hast'n Du so zu Weihnachten gekriegt?

Steppke 2: Einen Controller für die ... 

Es folgt eine "Who-is-Who"-Aufzählung der modernen elektronischen Kinderzimmer-Grundausstattung.

Steppke 2: Und Du?

Steppke 1: Ein Spiel für die ...

Es folgt eine "Who-is-Who"-Aufzählung der aktuellen Game-Charts.

Steppke 1: ... außerdem ein Buch, ein T-Shirt mit so 'nem coolen ...

Steppke 2: (unterbricht seinen Kumpel mit weit aufgerissenen Augen) Ein BUCH? Du hast ein Buch gekriegt?

Steppke 1: Ja.

Steppke 2: Krass. Hast Du schon darin gelesen?

Steppke 1: Neiin, bist Du krank? Aber das neue Spiel für die ...

Es folgt eine detaillierte Aufzählung von Moves, Cheats und so ...

Den Titel des Buches kann ich hier leider nicht nennen, denn der wurde natürlich nie genannt. Dafür bin ich jetzt in der aktuellen Konsolenwelt auf dem allerneuesten Stand. 

Dieses Gespräch, in der Holzimitat-Deko von McDonalds, inmitten mampfender Familien, die wie wie das Jahrestreffen der anonymen Übergewichtlervereingung wirkten, die ihre Pommes auf bedruckte Papierbögen kippten, gleich neben die vorher dort aufgebrachten Ketchupberge,  die im Fünf-Minuten-Rhythmus aufsprangen und zum Colabrunnen rannten, um einen gleichmäßigen Zuckerspiegel sicherzustellen, dieses Gespräch also, in dieser Szenerie, ... mutete einfach nur kafkaesk an. 

Nachtrag: Ich hoffe an dieser Stelle inständig, dass es da draussen noch genügend Menschen gibt, die mit dem Adjektiv "kafkaesk" etwas anfangen können.

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veröffentlicht am 31.December.2009

Das ist doch was ganz anderes

Typen, die mit Millionen jonglieren, um Balltreter aus Übersee zu kriegen, die sie im deutschen TV für nochmal sauviel Kohle in Neunzigminuten-Clips präsentieren, sagen nach dem Freitod eines ihrer Protagonisten: Fussball ist nicht alles. Anschliessend diktieren sie in die Kameras ihre Absicht für mehr psychologische Betreuung sorgen zu wollen ... für ihre millionenteuer eingekaufte Ware.

In Hamburg gibt es jetzt auch Obst für Schulkinder. Wahnsinnige 100000 Euro wurden dafür in die Hand genommen, und in Rheinland-Pfalz gibt es 14040 Kinder für einen Schulpsychologen.

Ich weiss: Das sind zwei Dinge, die man irgendwie nicht miteinander vergleichen kann.

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veröffentlicht am 18.November.2009