Meine Damen und Herren, liebe Kinder, ich möchte vor diesem Blog ausdrücklich warnen!
Es sendet auch außerhalb der internetüblichen Sendezeiten - zwischen 22 und 6 Uhr - Beiträge zu Intelligenz-Dilettantismus und Missverständlosigkeiten.
An alle privatwirtschaftlichen Jugendschützer mit monetärem Eigeninteresse: Ich kam schon abgemahnt auf die Welt, aber auch mir ist klar: Platz für Gier ist im kleinsten Hirn!
Auf diesem Blockbild sehen sie (v.l.n.r.) den (dicke) ARM(e)-Prozessor, Teile der Soundkarte, die ergonomisch geformte Maus, und das um 180° drehbare Display.
Das System war luftgekühlt und modular aufgebaut. Wie gut zu sehen ist, versorgte die Maschine eine große Menge an Prozessen mit Input.
Nicht im Bild zu sehen ist das Speichermedium – von dem auch dieser Screenshot stammt – welches in diesem Falle eine Wechselplattenspeichereinheit mit optischer Speichertechnik war. Der damalige Festplattentreiber war in der überwiegenden Mehrzahl mit einem Moustache-Filter und manueller Blitzbustechnologie ausgestattet.
Historiker erklären, dass schon hier deutlich ein erfolgreicher Grundgedanke des Computerdesigns zu erkennen ist: Hard- und Software stammen aus einer Hand und sind damit ideal auf das soziale netzwerken vorbereitet.
Kopie wie noch nie! Das Kopieren ist eine jahrtausendealte, erfolgreiche Zivilisationsstrategie. In der digitalen Welt aber gibt es nur noch Originale. Das kann gefährlich werden. Der Begriff „Verbraucher" hat sich in den digitalen Medien überlebt. Es gibt in der virtuellen Welt nichts mehr zu verbrauchen, keinen Verschleiß mehr. Software nutzt sich nicht ab. Das einzige, was online noch verbraucht werden kann, ist Zeit (und die damit gekoppelte Aufmerksamkeit). aus: Kopie wie noch nie! | futurezone.at
Guter Artikel. Nimmt viele Fäden auf. Aber vorsicht: Er bietet nur Startpunkte zum Nachdenken übers Thema.
Moment mal. Das erinnert mich an eins meiner alten Werke:
Die USA haben das Internet erfunden, deshalb sei auch sein Schutz die Aufgabe der US-Regierung - diese Ansicht vertritt Keith Alexander, Chef des US-Geheimdienstes NSA und oberster Cyberkrieger der USA. Er versicherte, die für die Sicherheit zuständigen Behörden achteten die Rechte und die Privatsphäre der Bürger.
Ja. Klar. Der Bock hat ja auch in Wahrheit den Garten erfunden und bildet heute noch Gärtner aus.
Haben wir aktuell die “Verarscht-sie-dreist”-Woche?
Erst 1492 Leute, die diese Petition mitgezeichnet haben? Das ist zuwenig, denn es geht um nichts weniger als die Netzneutralität:
Durch eine gesetzliche Verankerung der Netzneutralität soll ein freies und offenes Internet sichergestellt werden! Alle Daten sollen gleich behandelt werden, kein Anbieter sollte in den Netzen "Vorfahrt" vor anderen bekommen, kein Infrastrukturanbieter einzelne Kunden für Vorzugsbehandlungen zur Kasse bitten.
Netzneutralität sichert somit den Zugang zu Wissen und Informationen für alle, unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsort, Einkommen, sozialer Schicht und ökonomischer Leistungsfähigkeit.
Die Initiatoren sehen mit einem möglichen Ende der Netzneutralität
eine ganz erhebliche Gefahr für die digitale Gleichberechtigung und Teilhabe in Deutschland, Europa und der Welt. (aus der Begründung der Petition).
Die ganze Begründung erlese man sich bitte vor Ort. Es ist auch ratsam, die Forenbeiträge anzuschauen, denn da wird einiges zum Thema Netzneutralität gut erklärt. Weitere Links zum Thema:
Doch Jansen ging noch weiter. "Attacken auf die digitale Infrastruktur des Landes können sich ähnlich verheerend auswirken wie atomare Angriffe", sagte er. Deshalb bedürfe es eines "Reset-Knopfs für das Internet", mit dem das Kanzleramt Deutschland im Ernstfall sofort vom Netz nehmen könne.
Wer die Woche mit gesundem Lachen beginnen möchte, der sollte den oben verlinkten Artikel komplett lesen. Allerdings besteht die Gefahr, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt, genauso wie in folgendem Video, in dem dem Netzbürger ebenfalls das Lachen im Halse stecken bleibt. Die Welt ist eben voller Jansens, und die meinen ernst, was sie da ablassen.
Falls diese unsere Realität einen Reset-Knopf haben sollte, ist es sehr wahrscheinlich, dass gerade wieder mal eine zitternde Hand darüber schwebt.
PS: Lieber Herr Jansen, in vorauseilendem Gehorsam haben findige Köpfe ihren heiss ersehnten Reset-Button für das Internet schon installiert. Bitte deaktivieren Sie das Netz hier:
Schon im ersten Artikel des Tages klang er an, der Zweifel und mein Genöhle am, und im manchmal inhaltslosen, manchmal bauchnabelschau-rigen 2.0-Netz. Fortführen muss ich dies jetzt mit der Feststellung, dass es im Netz einfach Bilder gibt, die Fragen aufwerfen, und die offensichtlich die falschen Titel tragen und/oder zum zweimal Hinsehen auffordern.
Da wäre zunächst dieses Bild, und die - mit Stirnrunzeln - gestellte Frage: Ist das Claudia (“Cloodia”) Schiffer? Echt jetzt? Was war da los? Wie kam's dazu? Sie war jung und brauchte tatsächlich/offensichtlich das Geld!?
Oder dieses Bild eines jungen Mannes, in einer für Männer durchaus nachvollziehbaren Situation (Objekte austauschbar), die in ihrer Offensichtlichkeit nicht zu überbieten ist, und aber natürlich mitnichten etwas darüber aussagt, ob dieser Mensch ein guter Gatte ist, wie die Bildüberschrift fragend in den digitalen Raum wirft. Die essentiellen Fragen hier sind doch wohl völlig andere: Was zur Hölle hat der Typ da an den Beinen? Was sind das für Hosen? Wieso darf der damit Moped fahren? Ist in unserer demokratischen Welt wirklich alles erlaubt? Moped im Bett - ok! - aber solche Beinkleider ...?
Politisch unkorrekt wird's bei diesem Bild. Ob da die dicken Kinder von Landau von Taipeh fröhlich dem Herzinfarkt entgegenrennen oder nicht, ist doch nur halb so interessant, wie die Frage, warum die in einer Kurve geradeaus rennen. Ist das ein bildlich dargestelltes Physik-Experiment zum Thema Massenträgheit und Fliehkraft?
Bei diesem Bild stellt sich die Frage, ob der Innenrist-Künstler vorher dieses Bild gesehen hatte? Oder dieses Bild? Woran sich natürlich die Frage anschließt, ob die Warnhinweise der Protagonistin mit dem eingelaufenen T-Shirt etwa entgangen sind?
Der Knackpunkt dieses Artikels ist aber ein anderer. Dem aufmerksamen Leser wird es aufgefallen sein:
Der totale Mangel an Bildern in diesem Artikel, der doch zunächst ganz offensichtlich ein Artikel über Bilder sein soll. Sprich, das was Gegenstand ist, ist eigentlich nicht vorhanden. Im krassen Gegensatz dazu, ist aber etwas anderes reichlich vorhanden: Links! Die Stargates des WWW.
Das ist das paradoxe am und im Netz. Das, worüber wir im Netz schreiben, pixeln, lautmalen ist eigentlich hier gar nicht vorhanden: Das Leben. Allerdings hat alles, was im Netz stattfindet, definitiv immer Bezug zum ...? Richtig: Zum Leben.
That's the Web. So einfach ist das.
Das führt mich auch ohne weitere Umwege direkt zu meinem Beitrag in Woche #16 beim Xaeon-Pojekt. Auch dazu natürlich nur, und unerlässlich, hauptsächlich ein Link. Was beide, Film und Artikel gemeinsam haben, findet, wer mag, selber raus.
Ja, ... damals, als es noch Floppy-Laufwerke und Netscape gab ... Da heizten wir unsere Arbeitszimmer noch mit Fünfeinviertel-Zoll-Disketten und putzten regelmäßig unsere Mausbälle. Ähem. ;)