Virtu(ell)nwaswirkönnen  - das verspreche ich hiermit der Welt und ihrem Mann, dem Nichts.

Tres Hombres Reloaded

Ohne weitere Worte.

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veröffentlicht am 4.August.2010

Bildungskatastrophe in Kreuznach

Manchmal sinkt man einfach nur auf die Knie und dankt, wem auch immer, dafür, dass man nur ein kleines unbedeutendes Licht ist, und mit niederen Arbeiten seinen kärglichen Lebensunterhalt bestreiten darf. Es gibt aber auch eine Zeit aufzustehen und Widerstand zu leisten. Diese Zeit ist jetzt gekommen.

Lasst mich erklären:
Es ist ja nicht so, dass ich früher nicht käuflich oder mittelmäßig genug gewesen wäre, um so 'ne Nummer durchzuziehen, wie der Junge auf diesem Bild, beim Hardrock-Posing zum Aldi-Halbplayback-Mix + Springmauskolonne mit integrierter Gesangsimitation:

Doch, ehe ich weiter rede, schaut Euch jetzt zuerst das zum Bild gehörende Video vom RPR-Kindertag in Bad Kreuznach an, und Ihr versteht, was ich meine:
 
 
Ist das nicht peinlich? Ist das nicht schrecklich?
 
Glücklicherweise gab's zu meinen Zeiten nur “Boney M” und “Dschingis Khan” (was Boney M. gegenüber jetzt ziemlich unfair ist) und Konsorten, die solche peinlichen Poser-Nummern durchgezogen haben, und ich war weit, weit weg von solchen Versuchungen. Doch schon damals hätte sich nie niemals jemand getraut, mit einer schwarzen Les Paul, dieser Göttin des crunchy-singenden Rock'n Rolls, dieser Ikone des frühen Hardrock, und der Geburtshelferin des Metal, eine solche Inszenierung auf eine Bühne zu bringen.
 
Als ich jetzt aber das Video mit dem sich prostituierenden Gitarrenjungen und den Hupfdohlen vom RPR Kindertag in Bad Kreuznach sah, musste ich zunächst schallend lachen, wurde dann aber von einem lautlosen Entsetzen erfasst, denn der Auftritt geschah doch, wie erwähnt, auf einem Kindertag. Auf einem Kin-der-tag! Das heißt, da waren mutmaßlich massenhaft Kinder vor Ort - nicht nur Kindsköpfe.
 
Wir reden also von Kindern, die jetzt nicht nur mit dem fatalen Irrglauben aufwachsen, dass “Somebody to love” von Ross Antony ist ...
 
Ich ... Entschuldigung ...
 
Mir fehlen gerade die Worte ... ich muss meine Schnappatmung unter Kontrolle kriegen ... Ähm, *räusper*, also, .. sorry, weiter:
 
Wir reden von Kindern, die also durch solch traumatisierende Konzerterlebnisse nicht wissen werden, was wirkliche Sangeskunst ist! Doch damit des Schlimmen nicht genug! Nein! (Randbemerkung: Ich spüre gerade heiligen Zorn in mir aufsteigen!)
 
Diese Kinder denken jetzt auch noch, dass Menschen mit schwarzen Gitarren und langen Haaren klingen, wie Benjamin Blümchen im Minrock beim Malle-Hitmix-pfeifen! Ja, geht's denn noch. War denn da kein Erwachsener vor Ort, der vernünftig und evolutionsgewollt mit den Beatles, den Stones, Queen, Aerosmith und Led Zeppelin sozialisiert wurde, und der sich getraut hätte, diesem demagogischen Treiben im Stile der schönen neuen Welt ein Ende zu bereiten?
 
Was soll aus unseren Kindern werden? Das ist der vielbeschworene Untergang des Abendlandes. Doch ich trete dem hier und jetzt entgegen, und sage zu den Bad Kreuznacher Kindern:

“Liebe Kinder, wenn Ihr Menschen mit solchen Gitarren und langen Haaren auf einer Bühne seht, dann muss das mindestens so klingen:”
 
 
“Alles andere ist wie ein Tofu-Hamburger - labbrig und fad'. Habt Ihr gerade die Reaktion Eurer Eltern bemerkt an manchen Stellen des Videos? Sind sie hochgefahren und wollten die Hände vor den Bildschirm schieben, damit Ihr nicht seht was dort vorgeht? Wenn Eure Eltern so nicht reagieren, dann ist es auch kein Rock'n Roll! Denn merke: Nur wenn es verboten und laut ist, ist es gut.”
 
 
"Liebe Kinder, lasst Euch nicht verdummen." Ich habe fertig.

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veröffentlicht am 22.July.2010

Rhythm' in Space

Wollte immer schon mal einen Science-Fiction-Streifen drehen. Tata! Hier ist er: Die Anderhalb-Minuten-Antwort auf "Star Wars", "Lost in Space" , "Raumschiff Orion" und "Schweine im Weltall".

Vollgepackt mit moderner Tricktechnik. Ausgestattet mit feinstem Schauspielermaterial. Spannend durch ein meisterhaftes Drehbuch auf Grundlage einer spannenden, aber nichtsdestotrotz philosophisch tiefschürfenden Story. Was will Fan mehr?

"Was?"
"Bessere Tricks ...!?"
"Aha."
"Grottige Stroy ...!?"
"Na ja ... sooo schlimm ..."
"Scheiss Streifen?"
"He, jetzt mal nich' frech werden! Ed Wood hat auch mal angefangen."

PS: Ist mein Nachtarbeits-Beitrag zu Woche #24 im Xaeon-Projekt.

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veröffentlicht am 24.June.2010

Die Gute-Laune-Kombo-Kapelle

DIEOHRientalische Bauchtanzersatzgruppenkombokapelle hat einen neuen Heimatseitenhauptwohnsitz bezogen. Bei mySpace wurde es der Kombokapelle zu schattig. Drum ist sie zu Posterous umgezogen.

Was bedeutet das für Euch?

Panik! Helle Aufregung! Feuchte Finger, weil ihr es kaum erwarten könnt auf diesen Link zu klicken, und die neue Heimatseite zu besuchen.

Ganz ruhig. DIEOHRganisierten Musizisten und ihre Heimatseite laufen Euch nicht weg. So ein Klick will vorbereitet sein. Also, aufgemerkt:

Sobald Ihr auf der Seite der bestausgezogensten Band westlich des Ostens seid, legt Ihr den Link in Eure Lesezeichenleiste, abonniert den RSS-Feed und verschafft Euch hier einen Überblick über die wichtigsten Fragen zur Band.

Habt Ihr dies geschafft, dann klickt Ihr Euch wild durch das vorhandene Artikeldickicht und kommentiert, "retweetet" und "liked" was das Zeug hält.

Danach schnappt Ihr Euch ein Bier, geht raus auf die Straße und erzählt Euren Nachbarn von Eurem wilden, feuchten Klicktraum.

Alles klar, soweit!?

Wirklich?

Dann klickt jetzt hier: dieohr.de

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veröffentlicht am 9.June.2010

Radio-Bingen und DIEOHR

Aufgemerkt: Das Erzähl-Radio vom Peter aus Bingen ist ab heute mit einer neuen Ausgabe online.

Nochmal ganz langsam: Das Erzähl-Radio vom Peter aus Bingen ist ab heute mit einer neuen Ausgabe online.

Nochmal mit anderen Worten: Ihr nehmt Euch einfach heute, oder morgen, oder übermorgen, oder ... (Ihr wisst schon:) wann auch immer, mal ein Stündchen Zeit, setzt Euch mit einem Glas Wein, Bier oder Ökotee gemütlich auf's Sofa, klickt die Juni-Ausgabe des Radio-Bingen-Podcast an, macht die Augen zu und lauscht.

Das ist schon alles. Lasst einfach mal Ohren und Hirn machen. Es wird Euer Schaden nicht sein. Ihr werdet entschleunigt, petrifiziert, DIEOHRtopädisch entspannt und musikalisiert in angenehmster Art und Weise, und ... und jetzt kommt's: vö-llig-ko-sten-los, aber auf keinen Fall(!) um-soho-ho-nst!

Na, ist das nix!? Sach ich doch.

Ich hätt' auch sagen können: Der Peter hat wieder ein tolles Programm zusammengestellt mit feiner Musik und DIEOHR im Interview.

Ganz nebenbei: Ich nehme mal stark an, der Peter raucht immer noch an seiner Zigarre rum und kriegt von seiner Gemahlin heisse Fußbäder angerichtet. Falls ihr wissen wollt warum, müsst Ihr Euch den Podcast anhören. ;)

Noch nebenbeiiger: Der Peter freut sich über Kommentare auf seiner Seite, ebenso wie ich, denn davon leben die Podcaster und Blogger nunmal, und beziehen daraus ihren Ansporn weiterhin interessante Sachen zu schreiben und zu podcasten. Drum tut doch so und kommentiert. Muss ja nix grosses sein.

Eine schöne kleine Einrichtung ist auch FriendConnect, (gibt's auch auf beiden Seiten, nutzt es doch mal. ;)

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veröffentlicht am 31.May.2010

DIEOHR - nie laut

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Bedienungsanleitung zur frühzeitigen Korrektur von Erwartungshaltungen bei Kneipenmucke, von den DIEOHR.

Besser spät als nie, ist dies gleichzeitig auch mein Beitrag zum Projekt Xaeon in Woche #19. Details dazu hier: http://xaeon.de

Bedienungsanleitung zur frühzeitigen Korrektur von Erwartungshaltungen bei Kneipenmucke, von den DIEOHR.

 

Besser spät als nie, ist dies gleichzeitig auch mein Beitrag zum Projekt Xaeon in Woche #19

abgelegt unter  //   Bad Münster am Stein   Bad Kreuznach   Gitarre   Musik  
veröffentlicht am 21.May.2010

Guerillavideoattacke auf DIEOHR!

 
Guerillavideoattacke auf DIEOHR!
 
Ein Drama ereignete sich gestern Abend bei dem Konzert "Lebendig inne Kneipe ... und zurück" der Kombokapelle DIEOHR: Eine, im Bierglas des Sängers versteckte Minikamera, machte unentdeckt diese Aufnahmen vom ultrageheimen, spezialspeziellen Afterprereleasekonzert  der Straßenmucker.
 
 
Es ist ein Rätsel, wie diese Aufnahmen ins Netz geschleust wurden. 
 
Die Anwälte der Kapellenmusizistösen verklagen jetzt alle. Einfach alle. 
 
Die Kamera ist sichergestellt, konnte aber als Beweismittel noch nicht ausgewertet werden, denn der Sänger trank sein Glas aus, bevor ... 
 
In einigen Stunden werden also weitere Details das Licht der Welt erblicken ...
 
Wir halten Sie auf diesem Kanal auf dem Galoppierenden.
 
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Dies ist mein Beitrag zum Projekt XAEON in Woceh #18. http://xaeon.de
 
PS: Danke an die Guerillagruppe Kirsch für das zur Verfügung gestellte Bildmaterial. :->

abgelegt unter  //   Bad Münster am Stein   Bad Kreuznach   Musik  
veröffentlicht am 15.May.2010

DIEOHR - Lebendig inne Kneipe

Es geht, hier und jetzt, um die grosse, echt weite und unglaublich verwirrende Welt der Musik. Es geht um einen evolutionären Quartenkernschmelzesprung basierend auf Hannes Wader, Reinhard Mey, Michael Jackson, Bob Dylan, Boney M., Marianne Rosenberg, Luciano Pavarotti, Neil Young, Mike Krüger und Helge Schneider und dem Medium Terzett (Spätgeborene erkundigen sich bitte bei ihren Großeltern). Es geht um:

DIEOHR - handgemachte, witzige, verständliche, alte, moderne, charmante, tanzbare Musik für Wohnzimmer, Scheunen, Säle, Hallen, Straßen. Gespielt von handverlesenen, witzigen, verständnisvollen, unglaublich jung gebliebenen, modernen, charmanten, tanzdielenerprobten Musikaliteusen. Die, vom Dalai Lama grenzspiritualisierten Musizisten Olli, Zeppi und jo sind bekannt als Mitglieder der seit Jahrhunderten deutschlandweit erfolgreichen MMW-Coverband “Marius” (www.marius.info).

Verpackt in zutiefst flachsinnige, anrührend geschüttelte und rückwärts gesprochen, dennoch vorwärts gerichtete Moderationen, bietet das Trio jetzt ein buntes Programm von Neuinterpretationen überwiegend deutscher Hits und Evergreens diverser Interpreten, wie Reinhard Mey, Udo Jürgens, Rio Reiser, Stoppok, die Crackers, Rodgau Monotones, Stefan Gwildis und vielen anderen mehr. Natürlich wird auch gerne ein gewaltiger Block der größten Westernhagen-Hits dargeboten.

Anders ausgedrückt:

DIEOHRiginal Meddersheimer Musizistanten machen schöne Akustikmucke.

DIEOHRenbetäubenden Laute des Starkstrom-Rock bleiben aussen vor.

DIEOHRganisierten Muckemacher spielen überall, mit oder ohne Strom.

DIEOHRientalische Bauchtanzgruppenersatzkapelle steht für sie, bei allen nach Musik verlangenden Gelegenheiten, bereit.

DIEOHRangen vor und nach dem Auftritt, sind willkommen, aber nicht notwendig. Herkömmliche Speisen und Getränke tun’s auch.

DIEOHRchestralen Klänge der Guitarren, Stimmen und Percussionsgerätschaften bleiben in Erinnerung - erkennbar am leisen Summen bekannter Melodien der Gäste auf dem Nachhauseweg.

DIEOHRtopädische Wirkung der DIEOHR ist erwiesen. Menschen konnten plötzlich wieder tanzen und lächelten dabei.

Diese kleine Kombokapelle spielt ihr neues Programm am 13.05.2010, also morgen, in einer kleinen Kneipe namens STRUWWELin, in Bad Münster am Stein.


Wir stehen auch auf dem “Der sich entwickelnde SpielPlaN ...” , allerdings etwas ungelenk als “Music Alive - dieohr.de”. Dabei ist solch ein Ort doch ein digitaler Hort der geradezu nach Formulierungen wie zum Beispiel: “DIEOHR struwwelt sich einen ... oder drei”, schreit. Da muss man mit'm Wirt noch mal einen Kreativkurs machen. ;)

Egal, ich hoffe, nette Menschen werden morgen - so ab 20:00 Uhr - den Weg dorthin finden und mit mir, und meinen mir vorgesetzten Musizisteusen einen erquicklichen Abend verleben.

Natürlich dürfen entsprechend ausgestattete Menschen gerne eigenes Rhythmusgerät mitbringen und mitmusizieren. Allerdings würde ich den Begriff “Rhythmusgerät” hier auf Instrumente (oder Teile davon) unterhalb von kompletten Schlagzeugsets einschränken wollen.

Eventuelle Nebenwirkungen und Nachwehen des Konzertabends will ich allerdings nochmal hervorheben:

DIEOHRchestralen Klänge der Guitarren, Stimmen und Percussionsgerätschaften bleiben in Erinnerung - erkennbar am leisen Summen bekannter Melodien der Gäste auf dem Nachhauseweg.
Wir sehen und hören uns.

 

abgelegt unter  //   Bad Münster am Stein   Bad Kreuznach   DIEOHR   Konzert   Liedermacher  
veröffentlicht am 12.May.2010

jo$ streetview

Spät, kömmt er, doch er kömmt, der kleine Einminüter ("jo$ streetview") für's Projekt Xaeon.

Unglaublich viel Unfug, Desinformation und Stimmungsmache ist mit den Stichworten "Streetview", "Privatsphäre" und "Datenschutz" mittlerweile verbunden - und hier schön zusammengefasst zu erlesen. Sogar in kleinen lokalen Bad Kreuznacher Blättern werden hanebüchene Thesen und nutzloses Halbwissen weiter gegeben (leider nicht online zu erlesen). 
Das hat mich in diesem Fall dann doch ein wenig aufgeschreckt, denn es zeigt, wie dünn die Decke der Information hier in Deutschland zum Thema Datenschutz wirklich ist. Es zeigt, wie wichtig die Fassaden sind, unabhängig davon, was dahinter steckt. Fassaden in Straßen. Fassaden vor Unwissen. Fassaden für Werte. Fassadengesellschaft. 
Auch der Kapitalismus weiß sich dessen zu bedienen, hinter mancher bürgerlichen Prachtfassade liegen nur Schutt und Trümmer.
Dieser Hauch von Betrug ist der Fassade daher in die Wiege gelegt. Im Brockhaus heißt es dazu ganz trocken: „Die Fassade entspricht häufig nicht dem dahinter liegenden Raum“
aus "Fassade Mensch"
 
Wir perfektionieren unsere Fassaden. Wir weisen ihnen Wert zu. Da kann dann schonmal einer, der sie respektlos in Daten verwandelt, Stress mit uns kriegen.
 

Sollten wir nicht eher mit den Fassaden Probleme haben, als mit denen, die sie fotografieren?

„Wenn sich nicht spontan, unbekümmert um die eigenen Abhängigkeiten, der Widerstand gegen die Fassade regte, so wären Gedanken und Tätigkeit triste Kopie“ (Theodor W. Adorno: Ästhetische Theorie, 1966, S. 49).

 

abgelegt unter  //   Bad Kreuznach   Datenschutz   Gesellschaft   Google   Streetview   Xaeon  
veröffentlicht am 7.May.2010

Das Netz - jeden Tag neu

Meine Lieblingsdienste bauen weiter aus. Da wäre zunächst Posterous, die jetzt möglich gemacht haben, dass man die Anzahl der Artikel auf der Frontseite selber bestimmt, und auch die Reihenfolge (aufsteigend/absteigend) selber bestimmen kann:

New Feature: Customize number of posts per page and reverse their order

Good news everyone! Now you can specify how many posts appear per page of your blog. You can also specify whether you would like your readers to view your blog posts in reverse order (oldest posts first). 
via The Official Posterous Posterous

Google hat Gmail jetzt "Drag-and-Drop"-fähig gemacht. Man kann Anhänge jetzt also per Maus in eine Mail rein ziehen. Das gilt allerdings nur für Chrome und Firefox:

Gmail Adds Drag-and-Drop to File Attachments

Gmail has a new feature for Firefox 3.6 and Google Chrome users: drag-and-drop file attachments. The feature is very straightforward — just drag files from your desktop onto your e-mail, and a green box will appear where you can drop your files.
via Mashable

Ob ich jetzt mit diesem kleinen Artikel schon unter diese Kategorie falle, weiss ich jetzt natürlich nicht:
 
Im Internet überzeugt Quantität statt Qualität 

Hauptsache man quasselt viel und oft ...
via telepolis.de

Aber damit, und mit vielen anderen Fragen zum Netz der Netze, beschäftigen sich im Augenblick ca. 2500 Menschen, die diese Veranstaltung besuchen: re:publica 10  
 
Aus dem Kurzinformationsblock entnimmt man, dass diese Veranstaltung in Berlin eine Social-Media-Konferenz im Zeichen des Echtzeit-Web ist,  und man sich mit "nowhere"  im Jetzt und Hier - und Nirgendwo befindet. Das kann man verstehen, muss man aber nicht. Jedenfalls treffen sich da die ganzen Gurus und Jünger der heutigen Netzwelt - in jedem Falle Menschen, die mit dem heutigen “www” Geld verdienen, oder Geld verdienen wollen. Sozusagen jede Menge "Digital Visitors" und "Digital Residents". Was das wiederum meint, erklärt Prof. Kruse in einem überaus interessanten Vortrag hier: 
 
 
Die Folien zu seinem Vortrag kann man sich hier ansehen:
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Hier kann man den Mann in einem Interview erleben.
 
Die Erfahrung lehrte mich, wenn ich die soeben gestellte Frage mal vorweg, und abseits von aller Wissenschaft und als Freitagsthese beantworten darf, dass natürlich auch die Nutzung des Internet als Glaubensfrage behandelt wird. Der Mensch neigt schon seit Urzeiten dazu, Dinge, die er gar nicht, oder nicht vollständig mental überblickt, zu Glaubensfragen zu machen. Im Zweifelsfall treffe ich im täglichen Leben öfter auf die Haltung: “Verwirren sie mich nicht mit Tatsachen. Ich habe einen Meinung.”, wie auf die Bereitschaft sich mit komplexen Fragen angemessen auseinanderzusetzen, und das beschränkt sich nicht nur auf das Internet.
 
Darum bin ich Menschen wie Prof. Kruse ziemlich dankbar, weil sie in der Lage sind komplexe Zusammenhänge verständlich und unterhaltsam an den interessierten Menschen zu bringen, unabhängig davon, ob man zustimmt oder anderer Meinung sein wird.
 
Natürlich kann man die Menschen auf dieser Veranstaltung auch für Freaks halten, die mit dem aktuellen Leben im ländlichen Südwesten Deutschlands nichts zu tun haben, aber auch das stimmt nicht ganz, oder gar überhaupt nicht, denn heute wird dort zum Beispiel das Thema “Netzneutralität“ behandelt, und das ist definitiv ein Thema, was alle betrifft, die überhaupt irgendwann nur mal eine Maus zum Schreiben einer Mail, oder zum Ansurfen einer Seite im Netz angefasst haben.
 
Ganz am Ende noch die Empfehlung Dropbox (kostenloser Speicherplatz im Web mit vielfältigen Möglichkeiten) mal auszuprobieren und dafür diesen Link zu benutzen: http://bit.ly/bxmAHF. Das bringt Euch 2GB kostenlosen Speicherplatz, und mir eine kleine Provision von 250 MB, die ich gerade bitter nötig habe. (Anmerkung: Ich sitze gerade vor meinem Rechenknecht und weine bittere, krokodilige Tränen. Nur damit Euch die Dramatik der Situation auch klar ist.) Danke.
 
Es folgt der Sprung ins Wochenende: *futab! Allerdings nicht ohne einem Gratis-Nachdenker für die Bad Kreuznacher Leser dieser Zeilen zum Stichwort Narrenkäfig:
 
Und Ihr fragt Euch, warum die Jugend evtl. ein Alkohol- und Exzessproblem hat?
 
Wow, wenn das mal kein "Ich -tanze-auf-vielen-Hochzeiten-aber-immer-nur-eine-Minute"-Artikel war, dann weiss ich ja auch nicht. 
 
* = Feet up, take a break

abgelegt unter  //   Bad Kreuznach   GMail   Kruse   Netzneutralität   Posterous  
veröffentlicht am 16.April.2010